Mundgeruch nach Medikamentenverabreichung

Hintergrund

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Mundgeruch bzw. Halitosis kann eine unangenehme Nebenwirkung der Medikamenteneinnahme darstellen. Vor allem Antidepressiva oder einige Beruhigungsmittel sind bekannt für die Verursachung von Halitosis. Typischerweise wird Mundgeruch durch flüchtige Schwefelverbindungen in der Ausatemluft verursacht. Es gibt kaum Nachweismethoden für diese Substanzen, und sie erfordern normalerweise Probenahme, Vorkonzentration und lange Messzeiten der Atemluft.

Lösung

V&F Massenspektrometer wie die AirSense basieren auf der Ionen Molekül Reaktion Massenspektrometrie (IMR-MS) und können geringste Mengen (ppb, Teile pro Milliarde) von flüchtigen schwefelhaltigen Substanzen und anderer Moleküle, die für Halitosis verantwortlich sind, messen. Diese Geräte sind hochempfindlich und hoch selektiv in Bezug auf die betreffenden Moleküle. Konzentrationsänderung von Halitosis verursachenden flüchtigen Stoffen werden direkt in der Atemluft gemessen und sofort angezeigt. Dadurch kann die Intensität der vorherrschenden Halitosis objektiv gemessen werden. Ein fest zugeordnetes Gaseinlass-System erlaubt Messungen der Patienten-Atemluft ohne vorherige Probenahme bzw. –aufbereitung.

Vorteil

V&F Massenspektrometer sind äußerst vielseitige und kompakte Geräte mit einer Reihe von Anwendungen in der Atemluftanalyse. Außerdem können V&F Analysatoren mit handelsüblichen Dampfraumanalysesystemen verbunden werden um damit größere Chargen mit vorher genommenen Atemluftproben zu messen. Die Möglichkeit von Echtzeitmessungen erleichtern die Messungen von Zeitprofilen auf Basis von Atemzug-zu-Atemzug nach Einnahme der Medikamente. Die Patienten können mit Hilfe dieser non-invasiven Methode überwacht werden, und die Medikamente können geändert werden, um den Nebeneffekt einer Halitosis zu verhindern.

Highlights

  • Echtzeit Atemzug-zu-Atemzug Messungen
  • Keine Probenaufbereitung
  • Nicht invasive Methode

Referenzkunden (Auszug)

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Geeignete Instrumente

AirSense
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CombiSense